Samstag, 29. Juni 2013

Es tut mir wirklich sehr leid,....

aber das muss jetzt mal öffentlich gesagt werden...


Lieber Alexander Reiter,

Du bist ein großartiger und unterhaltsamer Blogger!


Bleib uns so lange erhalten wie Du willst (Rente mit 167 oder so...), und erfreue uns mit Deinen stets gut geschriebenen Zeilen!

So hab ich mir das immer  gewünscht:
kein weiterer "noch-ein-Blog-mit-Kochrezepten-vom-Starkoch" sondern was intimeres, Einblicke in das Leben eines erfolgreichen Berufskoches. Das kann nicht jeder, und vor allem will das nicht jeder. Neben dem Halbtagesjob mit 80-Stunden-Woche auch noch regelmässig was texten...

Darum hier nochmal und nochmal und nochmal :-)

Hochachtung und herzlichen Dank für Deine kreativen, gut zu lesenden Texte. Die uns manchmal nachdenklich machen, oder hungrig^^. Die die Kindheit wieder auferstehen lassen ( z.B. "Erdbeeren" und "Steckerlfisch"), oder die manchmal einfach nur übermütig und lustig, aber immer informativ und immer sehr persönlich sind.

Zum Schluß noch ein paar statistische Schmankerl:
Quasi aus dem Stand hat der Blog eine treue Stammleserschaft gefunden, die stetig steigt. Fast 3.300 Seitenaufrufe haben wir bisher und die Kurve zeigt steil aufwärts^^. Vom Post "Steckerlfisch" zum "Sommergarten" z.B. eine Steigerung von fast genau 100 %.

Richtig los ging's mit der "wiehernden Lasagne" am 17.03.2013 und bis gestern 28.06.2013 sind das ca 1.000 Seitenaufrufe monatlich! Extrem cooooool    :-D


Einzig und allein die Kommentarfunktion darbt ein wenig  ;-)
Also lieber Leser, fühlen Sie sich bitte mit vorgehaltenem Löffel und umgebundener Schürze genötigt, hier einen Kommentar loszuwerden! :-D

Herzlichst, Ihr Schlemmeronkel

Freitag, 28. Juni 2013

Auch das Ihre ist nicht weit,es ist wieder Festlzeit!


Auch das Ihre ist nicht weit, es ist wieder Festlzeit!
                                                               Sonnwendfeier Vaterstetten, echt Cool !
Liebe Schlemmerleser,
im Moment  freu ich mich immer besonders drauf, die Wochenzeitungen durchzublättern, um herauszufinden, wann und wo die nächsten Feste steigen.
 Stadteil- und Dorffeste, Weinfeste und allerhand Vereinsfeiern werden jetzt  in München und Umland gefeiert. Da ist für jeden was dabei und jedes Wochenende ist irgendwo was los.
Jede dieser Feiern hat ihren eigenen Charakter und es gibt immer was zu sehen und zu erleben. Ich freu mich immer, wenn wir gemeinsam mit Freunden auf ein Fest´l  gehen. Gute Getränke und eine tolle Stimmung, was braucht man mehr zum glücklich sein.
Und für das leibliche Wohl wird auch gesorgt; die Schmankerl sind echt super. Flammkuchen frisch gebacken, Bayerische Spezialitäten und vieles mehr locken zum Probieren. Da findet man oft auch Verkaufsstandln mit Schinken, Käse oder orientalischen Spezialitäten. Crêpes werden frisch gebacken und ich nehm` schon zu, wenn ich nur dran vorbeigehJ
Schmankerl vom Grill sind dieses Jahr der Renner  und bei unserem Stadtfest gibt es auch immer tolle Fischspezialitäten von unserem ortsansässigen Fischfachhändler. Ein echtes Highlight!
Was man natürlich nicht vergessen darf: Eis für die kleinen und großen Kinder wird auch immer angeboten und es gibt auch sonst noch allerhand mehr zu entdecken für Jung und Alt.
Das alles macht echt viel Spaß und fördert die Geselligkeit, alle sind gut drauf und die Sonne brennt einem auf den Kopf.
Es ist schön, die Feste zu feiern, wie sie fallen, das Leben ist ohnehin zu kurz um daheim rumzusitzen.
Also auf, informieren Sie sich und auf geht´s zum nächsten Festl. Vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwo. Ich muss jetzt los, wie gesagt, zu „meinem“ Stadtfest.
Genießen Sie die Sonnenstrahlen,
Mit kulinarischen Grüßen,

Alexander Reiter

Sonntag, 23. Juni 2013

Unterwegs im Sommergarten!


Unterwegs im Sommergarten!
 

Liebe Schlemmerleser,
Am Wochenende waren die Sonnwend und Johannifeuer kilometerweit zu sehen; es ist amtlich, der Sommer ist da. Die Natur steht in vollem Saft, überall blüht´s und die Asteln biegen sich durch die Früchte der Natur.
Alles was das Herz begehrt: Gemüse, Salat, Früchte, Beeren und vieles mehr kann man in den Gärten jetzt finden. Ich war bei meiner Familie und hab da im Garten amoi gschaut, was so vor sich geht.

Die Stachelbeeren sind schon so weit und auch die Johannisbeeren brauchen nur noch wenige Tage.
Boretsch blüht und die Kräuter  sind alle voll ausgebildet. Langsam bilden sich die ersten Zwetschgen auf den Bäumen und auch die Äpfel fangen langsam an; man kann ihnen fast beim Wachsen zuschauen.

Dem Salat geht´s auch gut und er erholt sich vom vielen Regen der letzten Wochen. Es ist so schön zu sehen, wie die Natur sich herausputzt, um uns ihre Schokoladenseite zu zeigen.
Die Tomaten schieben so an, dass wir sie sauber hochbinden müssen und Gurken und Radieserl sind auch so weit.
Des ist für mich immer eine wahre Reizüberflutung, wenn ich um diese Jahreszeit  bei meiner Familie im Garten steh.
Da wird dahoam auch schon kräftig eingekocht und  eingeweckt, was jetzt einfach zu viel an Früchten und Gemüse ist. So kann man den Sommer toll in Gläser einfangen, damit man auch an verregneten Herbsttagen noch a bisserl was davon hat.
Die Himbeeren und Brombeeren geben Gas und i hab mir noch a paar Walderdbeeren schmecken lassen.
Es war ein echt toller Tag und da hab i mi gern von den Mücken zerstechen lassen, für die es heuer leider auch ein super Jahr ist. Die Einzigen, die a bisserl skeptisch geschaut haben, waren die Küh von meinem Vater. Da fühlt man sich a wenig beobachtet:o))
                                                                          Was guckst Du!

Es ist sehr beeindruckend und schmackhaft, hier jetzt überall die Augen aufzuhalten und sich von der Pracht begeistern zu lassen.
Ich hab es sehr genossen, und auch der Salat von meinem Papa war einfach super. Klar, es kommt ja alles aus dem eigenen Garten. Danke Papa!
Liebe Schlemmerleser, ich wünsche Ihnen einen gesegneten, genießerischen Sommer mit vielen schönen Erinnerungen und leckeren Schmankerl, vielleicht sogar aus dem eigenen Garten.
Mit kulinarischen Grüßen,
Ihr
Alexander Reiter

Montag, 17. Juni 2013

Von Kirschen und Elefanten!


Von Kirschen und Elefanten!

Bei mir im Garten steht ein großer, alter Kirschbaum und nachdem er vor ein paar Wochen seine wunderschönen Blüten präsentiert hat, wachsen jetzt die Kirschen. Hier und da sieht man schon a bisserl rot zwischen den Blättern.
Ich freu mich schon wieder im Baum rumzusteigen und mir die Kirschen schmecken zu lassen. Als kloaner Bub bin i immer beim Nachbarn im Kirschbaum gesessen und hab so fui Kirschen gegessen, dass ich meistens Bauchweh bekommen hab. Zugegeben, damals hat des a bisserl graziler ausgeschaut, wenn ich auf dem Kirschbaum rumgeturnt bin. Heut schaut des, laut meiner Frau, eher aus, wie ein Elefant bei der Morgengymnastik. Na ja, solange die Asteln mich tragen, geht´s noch. Übrigens:  Danke Spatzl :o))
Es gibt rund 250 Sorten Süß- und über 200 Sorten Sauerkirschen, die uns jetzt wieder das Leben verschönern. Einst von dem Feinschmecker und Feldherren Lukull  von Kleinasien nach Rom gebracht, von wo aus sich die Kirschen in alle Ecken der damals bekannten Welt verbreitet  haben.
Die wohl bekannteste Sorte ist die Schattenmorelle, welche den Namen von dem französischen Chateau Morel hat.
Eine weitere sehr bekannte Sorte ist die Maraschino-Kirsche. Diese sehr süßen, kleinen Kirschen werden meist zu dem berühmten Maraschinolikör weiterverarbeitet.
Aber Kirschen haben auch symbolische Bedeutung: sie gelten als Frühlingsbote.
Als ich mit meiner Frau in Tokio war, haben wir den berühmten Ueno Park besucht,  in dem einmal im Jahr das Hanami gefeiert wird, eine Fest zu Ehren der Kirschblüte und da wird viel gesungen, gelacht und Sake getrunken um den Frühling willkommen zu heißen.
Rund um den Globus erfreut sich die Kirsche größter Beliebtheit. Wie z.B. in Frankreich als Clafoutis oder als Schwarzwälderkirschtorte bei uns;  jedes Land hat seine Spezialität.
Es ist erstaunlich, wie viele verschiedene Rezepte es allein für Kirschkuchen gibt und jeder macht natürlich den Besten.
Kirscheiscreme ist ebenso beliebt bei Jung und Alt und Heiße Kirschen mit Vanilleeiscreme sind einfach nur zum Niederknien gut.
Ich glaub, ich versuch jetzt a bisserl abzunehmen, dann komm ich in ein paar Wochen wieder wie ein junges Reh auf den Baum oder wie heißt das Tier mit dem Rüssel? :O))
Genießen Sie den Sommer,
Ihr
Alexander Reiter

Freitag, 7. Juni 2013

Die Biergarten Top Ten!


Die Schlemmerregion -München Biergarten Top Ten!

 


Liebe Schlemmerleser,

die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und der Sommer kommt langsam aber sicher bei uns an. Weiß- Blau der Himmel über Bayern und die Münchnerinnen und Münchner genießen den Frühsommer in den wunderschönen Biergärten der Stadt.

Der Biergarten ist ein Stück Münchner Lebensart, es ist einfach schee unter den Kastanien zu sitzen und bei einem schönen Weißbier den Feierabend einzuläuten oder sich mit Freunden, Familie oder Bekannten a paar Biergarten-Schmankerl zu gönnen.

Letztes Jahr durften wir in München das 200 Jährige Biergarten Jubiläum feiern.

Einstmals entstanden sind sie, weil früher Brauer ohne Kruglizenz Bier aus dem Bierkeller ausgeschenkt haben, bis man 1812 dann entschieden hat ,das Ganze zu legalisieren, weil wahrscheinlich die Obrigkeit auch gemerkt hat, wie griabig des ist. Ein besonderes Merkmal des Biergartens ist,  dass man hier auch seine mitgebrachten Speisen verzehren darf, und so sind sie nun seit 200 Jahren eine Begegnungsstätte von Jung und Alt. Über alle Stände und gesellschaftlichen Konventionen hinweg treffen sich hier die Menschen und es ist einer dieser wenigen Orte, an dem wir wirklich alle gleich sind. Da trinkt der  Herr Pfarrer mit dem Bürgermeister ,daneben trinken zwei Japaner glücklich nickend und lächelnd eine Maß, der Familienvater prostet seinem Spetzl zu und erzählt stolz von seinen Vaterfreuden während ein junges Pärchen am Nebentisch händchenhaltend Busserl austauscht.

All das ist Teil gepflegter Biergartenkultur und gehört zu unsrer bayrischen Lebensart.

Dies alles haben der Schlemmeronkel Herbert Hörnlein und ich uns zum Anlass genommen und  haben für Sie die Biergärten Münchens getestet, um ihnen unsere Top Ten präsentieren zu können
Intensiv und ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit haben wir uns dieser Mammutaufgabe gestellt. Ausgiebig und selbstlos haben wir uns durch die Speisekarten probiert und die eine oder andere Bierprobe vorgenommen.

Einige Locations haben wir auch mehrmals besucht, um wirklich sicher zu gehen und manchmal sind wir hier auch an unsere Grenzen gegangen. Liebe Schlemmerleser, ein harter Job, aber irgendwer musste ihn machen!

Wir präsentieren Ihnen nun voller Stolz die ersten Schlemmerregion –München Biergarten Top Ten:

  1. Augustiner Biergarten
  2. Biergarten am Chinesischen Turm
  3. Harlachinger Einkehr
  4. Die Waldwirtschaft Großhesselohe
  5. Biergarten Viktualienmarkt
  6. Biergarten Bavariapark
  7. Biergarten Hofbräukeller am Wiener Platz
  8. Parkcafé
  9. Rosengarten Westpark
  10. Paulaner Biergarten am Nockerberg

Jeder dieser Biergärten ist super und hat seinen ganz eigenen Charme. Wir würden uns freuen, wenn Sie durch unsere Tip´s Lust bekommen haben, mal wieder in den Biergarten zu gehen oder vielleicht sogar einen neuen entdecken.

Wir wünschen ihnen ein schönes Wochenende,

Bleiben Sie genießerisch,

Ihr Herbert Hörnlein und Alexander Reiter