Dienstag, 25. März 2014

Nachdenklich im Supermarkt


Nachdenklich im Supermarkt
Es ist doch erstaunlich, mit wie viele Begriffen um sich geschmissen wird, wenn es ums Essen geht. Das geht schon im Supermarkt los mit dem Begriff „Light“. Da steht  dann zum Beispiel „50% weniger Fett“.
Tja, macht keinen Unterschied, wenn man nicht weiß, im Verhältnis zu was das Fett reduziert wurde. Sehr toll find ich auch die Verpackungen auf denen steht „unserer Umwelt zuliebe“ und dann ist der Müll nicht mal umweltvertäglich verpackt. Verarschung ist so was. Aber scheinbar glauben hier viele Firmen, dass die Endverbraucher mit dem Kopf an der Heizung schlafen. Aussagen wie „jetzt mit weniger Zucker“ oder „jetzt in Bio Qualität“ sind oftmals nicht zu halten, wenn man das Ganze genauer betrachtet.
Es ist aber auch auf der anderen Seite erstaunlich, dass viele Menschen sich blindlings in die Arme der Industrie begeben, ohne zu hinterfragen, was sie da essen. Wenn wir uns hingegen ein neues Auto kaufen, checken wir alles auf Herz und Nieren. Komisch oder?
Wir haben ein solches Vertrauen zu unserer Lebensmittelindustrie, dass hier scheinbar alles als gesund verkauft werden kann. Hier ist der große versteckte Verführer in den meisten Fällen Zucker; dieser wird den vermeidlich gesunden Lebensmitteln zugesetzt, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Wir nehmen beispielsweise soviel versteckten Zucker zu uns über die Woche, dass, wenn das jemand vor uns auf einen Tisch kippen würde, die meisten Menschen schon vom bloßen hinschauen Diabetes bekämen.
Du bist was du isst. Tja, das scheint in vielen Fällen heutzutage wurscht zu sein. Vielleicht reicht es uns aber auch die gesunden Sprüche auf den Päckchen zu lesen. Und wenn ich mir keine Gedanken drum mache, dann ist es ja nicht so schlimm. Wir sind auf dem besten Weg uns hier die Kontrolle nehmen zu lassen, wenn dies nicht schon längst passiert ist.
Was dagegen hilft? Frische Produkte kaufen, mit Liebe kochen und am besten mit der Familie oder Freunden genießen. Man sollte immer hinterfragen, denn viele unserer Zivilisationskrankheiten gehen zurück auf unsere Ernährung und unsere Gesundheit sollte doch das Wichtigste sein, oder?
Es ist sowieso schöner auf dem Markt einzukaufen, zu kochen und Qualität zu schmecken.
The choice is yours!
Mit kulinarischen Grüßen,
Ihr
Alexander Reiter

1 Kommentar:

  1. Ich bin ganz ihrer Meinung Herr Reiter. Wir kennen doch alle die Werbung vom "kleinen Frühstückchen" um halb zehn morgens (Knopers). Wer so was zur Brotzeit isst kann nicht gesund leben!!! Einfach mal den Kopf beim einkaufen einschalten.

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