Sonntag, 30. März 2014

Ungeahnte Fastenfreuden.Vom Starkbier!


Ungeahnte Fastenfreuden. Vom Starkbier!
Da ich ja im Moment am Fasten bin suche ich ja intensiv nach Möglichkeiten, mir das Leben etwas erträglicher zu machen und auch die Fastentraditionen hochleben zu lassen. Und wo geht das besser, als auf dem Nockerberg. Natürlich halte ich es da wie die Salvatormönche, die es seinerzeit erfunden haben und benutze es ausschließlich, um mir notwendige Kalorien zuzuführen, um während meiner Fastenzeit bei Kräften zu bleiben.

Die ersten Mönche, die das Starkbier brauten, kamen seinerzeit aus Italien und brauten ein sehr  starkes Bier auf Basis eines Maibockrezeptes und trafen damit den Geschmack der Münchener. Ab 1700 pilgerten die Münchner dann ins Kloster zum Biertrinken. Und irgendwie machen wir des ja heute noch und so pilgerte ich halt auch heut auf den Nockerberg.

Aber Vorsicht, die Starkbiere haben es in sich: mit bis zu 9% Alkohol und 19% Stammwürze geht da schon einiges. Da is scho so manch einer den Berg runterkugelt statt hoamgangaJ

Aber abgesehen vom Starkbier gibt es mehrere Gründe auf den Nockerberg zu gehen. Ein super Biergarten, freundlicher Service und eine super Küche von einem der besten Küchenchefs Münchens. Andreas Geitl  kocht hier die für mich kreativste, bayrische Küche der Stadt und ich freu mich immer sehr, wenn ich hier bin. Das was hier serviert wird, ist einfach nur spitzenklasse.

Vor allem wird hier aber die Starkbiertradition bewahrt, gepflegt und gelebt. Einfach schee!

Mei Frau kommt ja aus dem Rheinland, da gibt’s ja nur die kloanen Glaserl Kölsch - heut zeig i ihr mal a echtes BierJ

So macht die Fastenzeit Spaß,

Mit bierigen Grüßen,

Ihr

Alexander Reiter

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