Montag, 1. Juli 2019

Bring Farbe ins Leben! Step by Step zum Sommer-Burger!



Servus Ihr Lieben,

Burger sind sprichwörtlich in aller Munde und längst kein Fast Food im klassischen Sinne mehr.

Längst ist der Burger zum Teil unserer Popkultur geworden und wird landauf und ab zelebriert und mit Leidenschaft zubereitet.
 In Scharen strömen die Menschen zu den Burger-Festivals und lassen sich dort kulinarisch verwöhnen.


Und immer mehr Köche stecken große Kreativität und Liebe in ihre Burger und das schmeckt man auch.
Frisches Rindfleisch, frisch gebackene luftige Buns, tolle Saucen-Kreationen und knackige Salat, sowie Gemüse, lassen die Herzen höher schlagen.


Natürlich, ist wie immer alles besser mit einem großartigen Käse und wenn noch Speck drauf ist, umso besser.


Aber das ist längst nicht alles, denn auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und so entstehen immer neue Kreationen.


Ich für meinen Teil steh ja zugegebenermaßen drauf, hab aber so mein Problem, wenn ich nicht weiß, was in meinem Essen drin ist, also fallen die großen Burgerbrater und Co. schon mal durch, denn ich mag es einfach frisch und ehrlich.


Damit Ihr daheim auch einen richtig guaden Burger für Euch und Eure Freunde zaubern könnt, hab ich heute ein einfaches Rezept mitgebracht, dass Ihr ganz leicht daheim nachmachen könnt.


Doch was brauchen wir für einen richtig guten Burger?
Anfangen wollen wir mal mit dem Fleisch, das Ihr Euch am besten beim Metzger Eures Vertrauens holt. Hier nehmt Ihr ein nicht zu mageres Fleisch, am ehesten eignet sich ein Rindernacken. Der Fettanteil sollte da so bei 20-25% liegen, damit das Patty auch schön saftig wird.


Aber glaubt mir, Euer Metzger berät Euch da gerne und dann geht´s Ihr mit Eurem saftigen Rinderhack vom bayrischen Jungbullen wieder heim und wir kümmern uns um den Rest.


Des Weiteren gehören für mich zu einem richtig guten Burger natürlich selbst gebackene Burger-Buns.
Und da „nomale“ ja echt langweilig sind, machen wir heute Pink Burger Buns, die sind mit Rote Bete Saft gefärbt.


Das bringt ein bisserl Farbe ins Spiel und geht eigentlich in allen Farben, Sepia Tinte für Schwarz, Kurkuma, Safran oder Madras Curry für Gelb, Tomatenmark gibt ein schönes Rot/ Orange und mit Spinatpulver wird’s ein saftiges Grün.
Wer von Euch blaue Buns machen will, sollte sich Gedanken machen sich einweisen zu lassen:-), geht aber auch mit Blaubeer- oder Schwarzbeersaft aus dem Reformhaus; die Wahl liegt also bei Euch.


Das ist wirklich nicht schwer und Ihr braucht dazu folgendes:
500g Mehl,
350ml Wasser (in unserem Fall für einen Pink Burger Bun 200ml Rote Bete Saft 150ml Wasser)
1 Ei
1 Stück Hefe (42g)
30g Zucker
1TL Salz
1 EL Öl

Und so wird´s gemacht:
Zuerst geben wir das Mehl in eine Schüssel und drücken eine Mulde in die Mitte, in die wir das Rote Bete Wasser und die zerbröckelte Hefe hineingeben, den Zucker und das Ei. Nun leicht verrühren und für 10 min ruhen lassen. Dann das Salz zugeben und in der Schüssel verkneten. Ich mach das mit einem Rührgerät, da gibt´s keine Sauerei.


Den Teig an einem warmen Ort 1 Std gehen lassen (er sollte ca. das doppelte Volumen erreichen), kleine Kugeln von ca. 90-95g formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Teigkugeln erneut für ca.45 min abgedeckt gehen, bis sie schön aufgegangen sind und anschließend im vorgeheizten Ofen bei ca.180°C Grad (Ober/-Unterhitze) 16-18 min. backen.


Danach lassen wir unsere Burger-Buns auskühlen und können unser Spezial Saucerl zu bereiten.
Hierfür braucht Ihr:
80g Mayonnaise (Am besten selbst gemacht)
30g Ketchup
1TL Süßen Senf
1TL Tafelmeerrettich
10g Röstzwiebeln
etwas Gewürzgurkenwasser
sowie je nach Gusto etwas Cayenne Pfeffer, Salz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle.

Alle Zutaten zusammen in einem hohen Gefäß, am besten, mit einem Stabmixer vermengen und mit dem Gurkenwasser etwas verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ruckzuck fertig ist die Sauce; einfach guad oder Ihr kreiert einfach Eure eigene Sauce, wie Ihr es am liebsten habt.


Nun haben wir unsere Vorbereitungen schon fast abgeschlossen und müssen nur noch die restlichen Zutaten waschen und schneiden:
Frische Salatherzen, Gartengurken, Tomaten, Rote Zwiebeln, Bacon, Bergkäse aus der Naturkäserei.


Aber auch hier gilt, lasst Euch inspirieren, vielleicht auf dem Gemüsemarkt und nehmt z.B. frische Bachkresse oder gegrillte Portobello-Pilze oder was auch immer Euch anspricht, mit. Seid kreativ und kocht mit Liebe und Leidenschaft, dann wird´s auch was.
So langsam bekommen ich Hunger, also Pfanne auf den Herd und los geht´s.
Unsere Jungbullen -Pattys braten wir schön langsam in Butterschmalz und geben nach 2/3 des Bratvorgangs unsere Speckscheiben dazu.
Jetzt schneiden wir eins unserer Rote Bete Semmerl auf, erwärmen es noch im Ofen oder toasten es kurz auf und bestreichen es mit unserer Sauce, anschließend belegen wir mit Salatherzen und Tomaten.


Unseren saftig gebratenen Burger belegen wir am Schluss noch mit dem Bergkäse und lassen diesen schön darüber schmelzen lassen
Nun den Patty auf den Salat geben und mit unseren Gartengurkerln und Speck belegen.

Den Deckel des Buns oben auflegen, vielleicht ein paar hausgemachte Pommes Frites dazu und schon ist er fertig, unser
selbstgemachter, frischer Burger mit luftigem Rote Bete Semmerl.

Ich geh jetzt raus und lass mir meinen Burger schmecken,
Wünsch Euch viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen sonnigen Juli,
Bleibt´s brav und hungrig,