Montag, 1. Juni 2020

Essbare Blüten! Flower-Power für Eure Küche!



Servus Ihr Lieben,

Jetzt im Moment zieht es mich immer öfter raus auf die Wiesen und Felder zur ersten Blüten Ernte.


Heute war ich beispielsweise in einem Feld, wo ich mir meine Kornblüten für diese Saison geholt habe.



Auch andere meiner Favoriten stehen nun in voller Blüte, wie beispielsweise der Rotklee, Gänseblümchen, Schnittlauchblüten oder natürlich der Holunder.

Jetzt im Frühsommer gibt es immer wieder eine neue Welt zu entdecken und die Blumenwiesen ändert auch mehrmals die Farbe und überrascht mit immer neuen Blüten.

Doch nicht nur Blüten, sondern auch Wildkräuter haben nun Hochsaison und können Eure Küche in wundervoller Weise bereichern.


Doch wie bei allem solltet Ihr Euch vorher ein bisschen informieren, damit Euch nicht die Oma beim ersten Blütensalat tot vom Stuhl fällt, denn nicht alles, was schön aussieht, ist auch essbar.

Hier schon einmal ein kleiner Tipp, welche Blüten essbar sind:

Schafgarbe, Bärlauch, Schittlauchblüten, Thymian, Veilchen, wilde Stiefmütterchen, Zucchini, Kornblumen, Kapuzinerkresse, Lavendel, Jasmin, Borretsch, Löwenzahn Gänseblümchen, Pimpernellen, Apfelblüten und viele mehr.


Eine ganze Palette des Geschmacks kann entdeckt werden und Blüten eignen sich auch als eine gesunde Alternative und eine Bereicherung Eures Speiseplans, da sie oft tolle gesundheitliche Eigenschaften mitbringen. So sind viele von ihnen anti-mikrobiell, Fieber senkend, regen das Immunsystem an, helfen bei Atemwegsinfekten, sind reich an Vitamin C und stecken voller ätherischer Öle und Flavoide; ach und sie schmecken natürlich auch noch toll.


Wie Ihr merkt, der Weg zur Gesundheit geht wieder einmal direkt durch die Küche.

Wenn Ihr folgende Schritte beachtet, dann werdet Ihr in der Küche viel Spaß mit Euren Blüten haben:


Zuerst einmal gilt, man sollte die Blüten immer morgens pflücken, da sich über den Tag durch die Sonne viele ätherische Öle verflüchtigen, die für den Geschmack eine große Rolle spielen.

Anschließend müsst Ihr die Stengel, Pollenträger und Stempel entfernen, denn diese sind oft bitter.

Die Blüten müssen auch gut ausgeschlagen und gewaschen werden, damit sie für den Verzehr optimal verwendet werden können.

Blüten halten ja meist nicht so lange, aber man kann ihren Geschmack konservieren, zum Beispiel in Sirup wie bei Holunder, Veilchen oder Rosenblüten.


Auch ist Trocknen eine schöne Möglichkeit, um Blüten auch nach ihrer Saison noch verwenden zu können.

Bei mir passiert das meist auf dem Dachboden, denn hier habe ich eine gleichbleibende Temperatur und kann die Blütenblätter öfter mal wenden, damit diese gleichmäßig trocknen.

Aber das Schöne ist, wenn Ihr beispielsweise einen tollen Salat mit einem fruchtigen selbstgemachten Holunder-Zitronen Dressing aus eigenem Sirup macht. Bei mir gehören dann noch Kirschen aus dem Garten, Ziegenkäse und Rhabarber dazu und so bringt man den ganzen Frühsommer auf den Teller und erlebt die Natur auch geschmacklich in ihrer vollen Pracht.


Und so kommt Ihr auch noch raus in die in Natur und erlebt auch noch was.

Also Ihr Lieben, auf geht’s, ab in die nächste Blumenwiese und viel Spaß mit Eurem ganz persönlichen Blütentraum.

Bleibt´s gesund

Mit kulinarischen Grüßen,

Euer

Alexander Reiter

www.alexanderreiter.de

www.schlemmerblog-muenchen.de

 


Samstag, 23. Mai 2020

Bayerische Gastlichkeit am Eglburger See, das Wirtshaus zur Gass!


Servus Ihr Lieben,
für mich ist es ja ein bisserl wie eine Erlösung, wieder draußen im Biergarten sitzen zu dürfen, unter Kastanien die glücklichen Gesichter der anderen Gäste zu sehen, die sich voller Freude Ihr Essen schmecken lassen oder bei einem kühlen Radler den Tag genießen.


Und ganz ehrlich, nach all dem, was uns in der letzten Zeit geplagt hat, gibt es doch nichts Schöneres, als bayerische Gastlichkeit zu genießen.
Und da hab ich heute einmal einen heißen Tipp für Euch, wenn Ihr grad Eure nächste Radltour oder den nächsten Ausflug mit der Familie plant.


Oiso, Ohren gespitzt und aufgepasst!
Es gibt da ein besonderes Platzerl, idyllisch am Eglburger See gelegen im Landkreis Ebersberg, das keine Wünsche offenlässt:
Das Wirtshaus zur Gass Ebersberg


Hier findet Ihr inmitten der Natur den perfekten Ort für eine Einkehr nach der Radltour oder wenn Euch der Hunger auf gute bayerische Schmankerl packt.
Und warum ich des woas?  Ich war für Euch gleich diese Woche mal da und habe einen wunderschönen Nachmittag im Biergarten verbracht, mit sehr gutem Essen und herzlichen Wirtsleut.


Das Traditionshaus am Egglburger See verfügt über eine gemütliche Wirtsstube, zwei Nebenzimmer für Familienfeiern oder Firmenfeste und einen wunderschönen Biergarten.


Der Wirt und Küchenchef bietet eine frische, alpine Bayrische Küche mit regionalen Produkten an, die für jeden etwas bereithält.
Hier finden sich hervorragend gemachte Kaspressknödel genauso, wie ein wirklich guter traditioneller Schweinsbraten, auf den ich in der Krise jetzt so lange verzichten musste.


Was aber diese Küche auszeichnet, ist die Tatsache, dass die Gerichte handwerklich wie geschmacklich einfach guad gemacht sind und richtig Spaß machen.


Was hier gekocht wird hat Hand und Fuß und schmeckt himmlisch.
Als Tipp würde ich Euch einen karamellisierten Kaiserschmarrn empfehlen, der steht zwar nicht auf der Karte, aber wenn Ihr lieb fragt, macht Euch der Chef sicher einen.
Der kommt mit Vanilleeis, Zwetschgenröster und Apfelmus und ist hinterher immer eine Sünde wert, als Abschluss des großartigen Essens.


Aber damit nicht genug, wenn Ihr Glück habt, bekommt Ihr vielleicht noch ein Schnapserl vom Küchenchef.
Der Service wird von Bettina Hofstetter und Ihrem Team sehr freundlich und herzlich geführt und die Gäste werden sehr kompetent und mit bayerischer Gastlichkeit umsorgt.


Was noch hervorzuheben ist, ist der spezielle Umgang mit den Kindern. Hier sind auch die kleinen Gäste immer herzlich willkommen.

Kurz und gut, ich hab mich sauwohl gefühlt, gut gegessen und möchte den Wirtsleuten Manuel Hütz und Bettina Hofstetter meinen Dank aussprechen, für einen echt scheenen Tag.
Und damit Ihr alle einmal selbst in den Genuss kommen könnt, findet Ihr anbei den direkten Link zur Gass:


Und jetzt Ihr Lieben, runter von der Couch, rauf aufs Radl und ab zum Eglburger See, zum Wirtshaus zur Gass, aber den Mundschutz nicht vergessen😊

Mit kulinarischen Grüßen,
Euer

Alexander Reiter


Dienstag, 12. Mai 2020

So geht Frühling! Sexy Rhabarberkompott für Dahoam.




Servus Ihr Lieben,

also der Frühling hat mich im Moment einfach voll im Griff! Überall blüht die Natur in voller Pracht und die ersten kulinarischen Frühlingsboten sind jetzt auch schon wieder soweit.


Einer davon, der im Moment in voller Pracht meinen Jahreszeitengarten dominiert, ist der Rhabarber.
Rhabarber gehört für mich einfach zum Frühlingserlebnis, ebenso wie Holunderblüten, Spargel oder Erdbeeren.


Doch kann man auch bei der Zubereitung von Rhabarber viel falsch machen und darum habe ich Euch heute ein ganz einfaches Rezept mitgebracht, damit Ihr auch Zuhause eine richtig gutes, tolles und aromatisches Kompott hinbekommt.


Und glaubt mir, da fliegen Euch die Herzen zu, wenn Ihr dieses Frühlingsschmankerl zaubert.


Und die Zutaten sind schnell erklärt:
750g Rhabarber (möglichst rotstieliger)
400 g Zucker
350 ml Wasser
½ Vanillestange
1 Bio-Zitrone
1 Msp Natron

Und so wird’s gemacht:
Zuerst einmal stellt Ihr Euch einen Topf mit Wasser und Zucker auf und gebt das Mark der Vanillestange dazu, sowie den Saft der Zitrone und das Natron.


Bis der Sud kocht, könnt Ihr Euch nun dem Rhabarber widmen, den Ihr gut wascht und gegebenenfalls entfern ihr von den Stangen dunkle Stellen. Je nach Sorte eventuell mit einem Messer die Fasern etwas abziehen, wenn nötig.
Nun schneidet Ihr den Rhabarber in circa 4cm lange gleichmäßige Stücke.


Wenn nun der Sud kocht, geben wir den Rhabarber hinzu und lassen ihn für 3 Minuten in unserem Sud. Dann nehmt den Rhabarber heraus, dieser sollte noch etwas Biss haben, und kochen unseren Sud noch etwas mehr ein.
Nun könnt ihr den Rhabarber mitsamt dem Sud in ein vorher sterilisiertes Einmachglas geben und so zieht der Rhabarber im heißen Sud noch ein wenig nach.
Dann könnt Ihr das wunderbar süße Kompott mit einer Kugel Vanilleeis, einem Glaserl Champagner oder einfach so genießen.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und Genießen,
Bleibt´s mir gesund.

Mit kulinarischen Grüßen,
Euer Alexander Reiter


Sonntag, 3. Mai 2020

Mein ganz persönliches Mai-light!


Servus Ihr Lieben,
der Wonnemonat Mai ist da und beschenkt uns in seiner unverwechselbaren Art mit seinen Blüten und Aromen.



Und damit Ihr zuhause auch kulinarisch durch den Mai tanzt, hab ich heute eines meiner ganz persönlichen Mai-Lights für Euch:
Heute gibt´s für Euch ein 
Weideschwein-Filet im Blätterteig mit Spargel.



Und glaubt mir, auch dieses kleine Genusspackerl könnt Ihr ganz leicht zuhause selbst machen, mit ein bisserl Zeit, Liebe und der richtigen Anleitung.

Und des braucht´s Ihr dafür:
500g Weideschwein Filet
500g Spargel, geschält
300g Champignons
400g backfertiger Blätterteig (aus der Rolle)
1 Bnd. Petersilie
2EL Butter
2 Zwiebeln
3 Eier
50g Mehl
30ml Milch
4 Scheiben Kochschinken
30g Semmelbrösel
50ml Sahne
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Öl zum Anbraten



Und so wird´s gemacht:
Zuerst einmal kümmern wir uns um unseren Spargel und schälen diesen, stellen ihn zum Kochen, nehmen ihn noch mit Biss aus dem Wasser und schrecken ihn ab.



Für alle, die sich hier nicht mehr so sicher sind, verlinke ich Euch nochmal meine Anleitung zum Spargelkochen, dann gelingt der sicher😊
http://schlemmerblogmuenchen.blogspot.com/2015/04/alles-spargel-oder-was-spargel-kochen.html

Anschließend schauen wir uns unser Schweinefilet an und parieren, wenn nötig noch die Silberhaut ab; das macht Euch aber auch der Metzger Eures Vertrauens sehr gerne. Anschließend braten wir das Schweinefilet in der Pfanne schön an.



Für das Duxelles waschen wir zuerst die Champignons und zerkleinern diese. Ich mach das immer in der Küchenmaschine, das gibt weniger Sauerei, geht schneller und funktioniert genauso gut.
Nun die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne scharf anbraten.



 Hierbei darf am Anfang die Pfanne ruhig rauchen, denn wenn Ihr dann die Champignons dazu gebt, ändert sich das eh gleich, da die Pilze sehr viel Flüssigkeit abgeben.



Während Euer Duxelles in der Pfanne langsam brät und seine Flüssigkeit verdampft, wird die Petersilie gewaschen und klein gehackt.



Wenn die Champignons dann in der Pfanne dann fertig gebraten sind und keine Flüssigkeit mehr austritt, nehmen wir sie vom Herd und geben nach kurzem Abkühlen die Semmelbrösel und unsere gehackte Petersilie dazu und heben diese unter.



Nun fehlen uns zu unserem Glück noch 2 Pfannkuchen. Hierzu verrührt Ihr Mehl, Ei und Milch zu einem geschmeidigen Teig und backt diesen in der Pfanne aus.
Jetzt haben wir alle unsere Zutaten zusammen und vorbereitet, dann kann es mit dem Einpacken unseres Genuss-Packerls losgehen.
Zuerst legen wir den Blätterteig flach aus, platzieren unsere Pfannkuchen auf den Blätterteig und geben anschließend den Schinken darauf.



Nun bestreichen wir die Fläche der Pfannkuchen und Schinken mit unserem Duxelles und belegen das Ganze dann mit unserem Spargel wie auf dem Bild gezeigt.
Hier bei ist wichtig, dass ein etwa 2cm Rand bleibt, denn sonst funktioniert das Einschlagen des Teigs später nicht mehr.
Dann geben wir unser Filet darauf und beginnen das Filet mit unserem Mantel zu umhüllen. Die Seiten schlagen wir nach unten um, wie beim Apfelstrudel.



 Mit dem restlichen Blätterteig können wir noch ein bisserl dekorativ tätig werden und das eingeschlagene Filet dekorieren, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Zum Abschluss das Ganze noch mit einem Mix aus Ei und Sahne bepinseln.



Nun können wir uns zurücklehnen, denn unser Blätterteig-Schmankerl ist fertig. Bis zum Gebrauch  kann es kühl gestellt werden oder aber Ihr bereitet es sofort zu.
Zum Fertigstellen heizt Ihr bitte den Ofen auf 200°C vor und backt das Filet auf einem Backblech mit Backpapier für 15 Minuten. Anschließend reduziert Ihr die Hitze auf 160°C und lasst das Filet weitere 20-25 Minuten fertigbacken.



Am besten genießt Ihr das Filet mit einer schönen Hollandaise, den Link findet Ihr hier:
http://schlemmerblogmuenchen.blogspot.com/2016/04/verfuhrerische-hollandaise-damit-kann.html

Nun lassen wir unser Filet noch kurz einige Minuten ruhen und dann geht´s auch schon los mit dem Kulinarischen Tanz durch den Mai.
Für mich ein echtes Mai-light!
So schmeckt der Frühling,
bleibt´s gesund,
Mit kulinarischen Grüßen,


Dienstag, 14. April 2020

Spargel-Gugelhupf- So verführt man seine Frau im Frühling!




Liebe Schlemmerlinge,

endlich ist er so richtig da, der Frühling! Kein Matsch und Schnee mehr, in der Natur beginnt langsam alles zu blühen, die Tage werden wieder länger und die Sonne lässt auch in uns die Gefühle wieder erwachen. 



Die Frühlingsgefühle! 



Bei mir schaut des folgendermaßen aus! Ich verwöhne dann meine Frau mit meinem ganz persönlichen Frühlingsschmankerl, einem Spargel Bärlauch Gugelhupf mit Sauce Hollandaise
und damit auch bei Euch daheim der Frühling einzieht, zeig ich Euch heute mal wie man seine Angebetete so richtig kulinarisch verzaubert.



Das Rezept ist wie immer kinderleicht und sollte es mal nicht klappen, einfach bei mir melden, ich kümmer mich dann um alles.... nein, nicht um Eure Frau, um den Gugelhupf!

Folgende Zutaten brauchen wir für unseren Gugelhupf:


300g Spargel 
280g Knödelbrot
200ml Milch
  30g Bärlauch
    4 Eier
  100g Schinken
    40g Butter
    und a bisserl Mehl für die Form
Bergsalz und Pfeffer aus der Mühle.


Dazu gibt`s eine Hollandaise und wie man die macht, hab ich Euch ja schon gezeigt, da folgt Ihr einfach dem Link, dann klappt des a:


Aber los geht`s:

Zuerst einmal schälen und kochen wir unseren Spargel und lassen ihn im Fond a bisserl abkühlen. Für die unter Euch, die beim Spargelkochen noch nicht so fit sind, Ihr findet auch hierzu nochmal eine kloane Anleitung unter folgendem Link:




Wenn wir den Spargel fertig haben, kann`s aber echt losgehen.



Das Knödelbrot in eine Schüssel geben und mit der Milch übergießen. Die Eier trennen und die Eigelbe dazugeben, den fein gewürfelten Schinken, die Spargelstückerl dazu und unseren wunderbar aromatischen Bärlauch, den wir in schöne feine Streifen geschnitten haben.
A bisserl würzen und anschließend vermengen.


Jetzt schlagen wir unser Eiweiß schaumig und heben es unter unsere Gugelhupfmasse.

Das Ganze nun in eine gut gebutterte und mehlierte Gugelhupfform geben und bei 160°C im Ofen für 35-40 Minuten backen.



Jetzt, meine Lieben, während Euer Frühlingsschmankerl wunderbar im Backofen aufbäckt, könntet Ihr ja schon einmal den Prosecco aus dem Kühlschrank holen und Eurer Holden zur Einstimmung ein Glaserl einschenken.



Dann deckt´s Ihr noch schnell den Tisch und ein paar Blümchen wären auch nicht schlecht.

Und wenn es langsam in der Küche beginnt zu duften, nach unserem kleinen Frühlingsgericht, dann habt Ihr alles richtig gemacht.



Wenn Ihr den Gugelhupf aus dem Ofen nehmt, lasst ihn bitte noch ca. 10 Minuten auskühlen, dann geht er leichter zum Stürzen.

Und dann heißt es auch schon, schlemmen und genießen!


Und wenn Ihr dann so ein Schmankerl auftischt und Eurer Angebeteten tief in die Augen schaut, ich versprech Euch, dann habt´s Ihr auch ganz schnell Frühlingsgefühle:-)

Lasst´s Euch schmecken und genießt die ersten warmen Tage,

Euer

Alexander Reiter


Donnerstag, 2. April 2020

Bärlauch-Pesto und Co. ganz schnell Zuhause selber machen.




Servus Ihr Lieben,
zuerst einmal hoffe ich, dass es Euch gut geht und Ihr alle gesund seid. Da den meisten von Euch wahrscheinlich eh schon die Decke auf den Kopf fällt, der ein oder andere schon die Fliesen im Bad gezählt hat und mancher drauf und dran ist, seine Katze zu rasieren, hab` ich vielleicht etwas, dass a bisserl sinnvoller wäre.


Wenn Ihr das nächste Mal Euren Spaziergang macht, haltet a bisserl Ausschau nach meinem Lieblings-Frühlingsboten, dem Bärlauch.
Der wächst jetzt eigentlich überall im Wald und ist kaum zu übersehen.


Wenn Ihr dann genug gesammelt habt, geht’s ab nach Hause und ich zeig Euch, wie Ihr daraus Bärlauch-Pesto, Bärlauchsalz und Bärlauchbutter macht.


Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir unseren Bärlauch gut waschen und auf einem Küchentuch abtropfen.
Als Erstes widmen wir uns einem denkbar einfachen Rezept: dem Bärlauchsalz



Und das braucht Ihr dafür:
1 Kg grobes Meersalz
300g Bärlauch

Und so wird´s gemacht:
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und in einer Küchenmaschine mit einem Teil des Meersalzes fein püriert. Nach und nach das restliche Salz zugeben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn es das Wetter zulässt draußen in der Sonne für ca.4 Std trocknen und nochmals kurz zerkleinern. Bei schlechtem Wetter geht natürlich auch der Backofen bei 60°C Grad (stinkt halt nur mehr:-). Anschließend in Gläser abfüllen und zum Würzen von Steaks oder anderen Schmankerln verwenden.


Als Nächstes machen wir uns ein Bärlauch-Pesto:
Und das braucht´s dafür:
200g Bärlauchblätter
200ml Olivenöl
120g Parmesan gerieben
1 TL Salz
1TL schwarzer Pfeffer gemahlen
80g Pinienkerne (oder Haselnusskerne, je nach Gusto)


Und so geht´s:
Den Bärlauch in Streifen schneiden, die Pinienkerne, Parmesan, Salz und Pfeffer zugeben und in der Küchenmaschine mit dem Olivenöl zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Das Bärlauch-Pesto anschließend in Weckgläser einfüllen und für Pasta, als Dip oder bei Salaten verwenden.


Last but not least machen wir uns eine Bärlauchbutter:


Und das braucht ihr dafür:
250g Butter
140g Bärlauch
30ml Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Und so wird´s gemacht:
Die Butter zuerst etwas temperieren und anschließend schaumig schlagen. Den Bärlauch schneiden, pürieren und langsam in die Butter einrühren. Dann mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.


 Die Butter in einen Spritzsack geben, auf ein Backpapier aufspritzen und Rollen oder Ihr spritzt Euch schöne Butterrosetten. Die Butter schmeckt einfach guad zu Fleischgerichten, zum Spargel und Kartoffeln. Mir schmeckst am besten auf einem frisch gebackenen Bauernbrot.


So Ihr Lieben, jetzt wünsche ich Euch viel Freude bei Eurem nächsten Spaziergang an der Natur, viel Spaß bei Kochen und
bleibt´s mir gesund!


Euer
Alexander Reiter