Donnerstag, 2. April 2020

Bärlauch-Pesto und Co. ganz schnell Zuhause selber machen.




Servus Ihr Lieben,
zuerst einmal hoffe ich, dass es Euch gut geht und Ihr alle gesund seid. Da den meisten von Euch wahrscheinlich eh schon die Decke auf den Kopf fällt, der ein oder andere schon die Fliesen im Bad gezählt hat und mancher drauf und dran ist, seine Katze zu rasieren, hab` ich vielleicht etwas, dass a bisserl sinnvoller wäre.


Wenn Ihr das nächste Mal Euren Spaziergang macht, haltet a bisserl Ausschau nach meinem Lieblings-Frühlingsboten, dem Bärlauch.
Der wächst jetzt eigentlich überall im Wald und ist kaum zu übersehen.


Wenn Ihr dann genug gesammelt habt, geht’s ab nach Hause und ich zeig Euch, wie Ihr daraus Bärlauch-Pesto, Bärlauchsalz und Bärlauchbutter macht.


Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir unseren Bärlauch gut waschen und auf einem Küchentuch abtropfen.
Als Erstes widmen wir uns einem denkbar einfachen Rezept: dem Bärlauchsalz



Und das braucht Ihr dafür:
1 Kg grobes Meersalz
300g Bärlauch

Und so wird´s gemacht:
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und in einer Küchenmaschine mit einem Teil des Meersalzes fein püriert. Nach und nach das restliche Salz zugeben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn es das Wetter zulässt draußen in der Sonne für ca.4 Std trocknen und nochmals kurz zerkleinern. Bei schlechtem Wetter geht natürlich auch der Backofen bei 60°C Grad (stinkt halt nur mehr:-). Anschließend in Gläser abfüllen und zum Würzen von Steaks oder anderen Schmankerln verwenden.



Als Nächstes machen wir uns ein Bärlauch-Pesto:
Und das braucht´s dafür:
200g Bärlauchblätter
200ml Olivenöl
120g Parmesan gerieben
1 TL Salz
1TL schwarzer Pfeffer gemahlen
80g Pinienkerne (oder Haselnusskerne, je nach Gusto)



Und so geht´s:
Den Bärlauch in Streifen schneiden, die Pinienkerne, Parmesan, Salz und Pfeffer zugeben und in der Küchenmaschine mit dem Olivenöl zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Das Bärlauch-Pesto anschließend in Weckgläser einfüllen und für Pasta, als Dip oder bei Salaten verwenden.



Last but not least machen wir uns eine Bärlauchbutter:


Und das braucht ihr dafür:
250g Butter
140g Bärlauch
30ml Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Und so wird´s gemacht:
Die Butter zuerst etwas temperieren und anschließend schaumig schlagen. Den Bärlauch schneiden, pürieren und langsam in die Butter einrühren. Dann mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.


 Die Butter in einen Spritzsack geben, auf ein Backpapier aufspritzen und Rollen oder Ihr spritzt Euch schöne Butterrosetten. Die Butter schmeckt einfach guad zu Fleischgerichten, zum Spargel und Kartoffeln. Mir schmeckst am besten auf einem frisch gebackenen Bauernbrot.



So Ihr Lieben, jetzt wünsche ich Euch viel Freude bei Eurem nächsten Spaziergang an der Natur, viel Spaß bei Kochen und
bleibt´s mir gesund!


Euer
Alexander Reiter



Sonntag, 1. März 2020

Einfach köstlich in die Fastenzeit!




Servus Ihr Lieben,
bei den meisten von uns ist ja zugegebenermaßen die Fastenzeit nicht mehr so wichtig. Wenn man einen Münchner fragt, was er während der Fastenzeit macht, antwortet der wahrscheinlich: Starkbier trinken.
Die Fastenzeit im christlichen Sinne geht leider vielerorts immer mehr verloren.


Dabei gibt es wirklich mehr als genug Gründe, sich auch ab und zu ein bisserl einzuschränken.
Ein bisserl weniger Fleisch, Alkohol, a bisserl weniger Zucker oder warum nicht mal versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören.


All das tut uns gut und gibt unserem Körper mal wieder die Möglichkeit ein bisserl dem täglichen Raubbau entgegenzuwirken.
Ich finde die Fastenzeit gut, nicht nur kulinarisch, denn sie beginnt ja mit dem Fischessen am Aschermittwoch und dafür bin ich eh immer zu haben. Auch in der Fastenzeit hat keiner gesagt, dass man sich Selbst-kasteien soll. Es gibt nämlich eine Menge Möglichkeiten, sich die Fastenzeit schmackhaft zu gestalten.


Und für alle von Euch, die sich hie und da mal ein schönes Fastenschmankerl machen wollen, gibt’s natürlich heute auch ein kleines, einfaches Rezept:
Ein Fasten- Gröstl mit Gemüse und Spiegelei

Und des braucht Ihr dafür:

200g Neue Kartoffeln (gekocht mit Schale)
200g Violette Trüffelkartoffeln (gekocht mit Schale)
100g Fingermöhren (gekocht)
50g Egerlinge
50g Kräuterseitlinge
2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
4 Eier
Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer aus der Mühle
Radieserl und Kirschtomaten


Und so geht’s:

Ihr Lieben, jetzt wird es denkbar einfach, denn hier kommt der Geschmack von den guten Produkten, die Ihr beim Gemüsehändler Eures Vertrauens aussuchen solltet.
Wenn das, wie bei mir, ein toller Gemüseprofi ist, könnt Ihr hier auch vorher probieren und Euch hier auch beraten lassen. Ich gehe hier immer zu Neylas feine Kost in Vaterstetten.
Bei uns die Nummer Eins, wenn es um Gemüse geht - bei Cagri und Vlora Basel ist auch immer eine gute Stimmung und die hausgemachten Schmankerl sind einfach der Hammer.
Da mach ich gern auch mal Werbung, denn das ist Lebensmittelhandel mit Herz.


Aber ich schweife ab, zurück zum Rezept:

Die Kartoffeln werden gekocht, halbiert und in Öl goldbraun angebraten. Dann die Schwammerln dazu und leicht mit braten lassen. Die Zwiebelstreifen und die Fingermöhren zugeben, kurz schwenken und fertig.
Jetzt könnt Ihr entweder, wie beim klassischen Gröstl, ein Ei unterrühren oder wie ich, Euch ein schönes Spiegelei machen und oben auf euer Gemüse geben.


Das Gemüse gut mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, gehacktem Thymian und Rosmarin darüber geben und, wie in meinem Fall, mit confierten Kirschtomaten und Radieserlscheiben vollenden.
Dazu gibt´s bei mir heute einen schönen Kräuter-Dip. Ihr könnt Euch aber auch je nach Gusto ein rassiges Tomatenpesto oder eine leichte Sauce dazu schmecken lassen.



Eigentlich will ich Euch damit nur zeigen, dass das Fasten nicht immer Kohlsuppe heißt und Ihr Euch ruhig auch trauen solltet, genussvoll zu Fasten.
Euer Körper wird es Euch danken und Eure Frauen wahrscheinlich auch, ich spreche da aus Erfahrung:-)

Ich für meinen Teil danke Euch für´s Lesen und wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen,

Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter



Sonntag, 9. Februar 2020

Dahoam schmeckt´s einfach am Besten!




Servus Ihr Lieben,

ich glaub, jeder von uns kennt dieses einzigartige Gefühl, wenn Einem beim Betreten des Hauses der Duft dieses einen besonderen Gerichts in die Nase steigt, das man schon seit Kindheitstagen kennt.
Dieses Lieblingsgericht, an das nichts heranreicht und das es eben nur daheim gibt. Dieser kleine Schatz, den man nicht nur auf der Zunge, sondern auch im Herzen trägt.



Ich glaube, so etwas gibt es in jeder Familie und gehört einfach dazu, denn es vermittelt weit mehr als ein gutes Mahl, es ist irgendwie wie Liebe und Geborgenheit.

Wenn bei mir zuhause Mama kocht, dann fahr ich noch heute direkt los und setz' mich daheim an den Esstisch.



Es ist dieses spezielle Gefühl von Familie und der Geschmack ihrer Küche, die mich sofort alle Sorgen der Welt vergessen lässt.

Und erstaunlicherweise geht es da fast allen Köchen so. Jeder von Euch hat ihn sicher schon erlebt. Diesen besonderen Moment, wenn er zuhause das Schmankerl der Mama isst.


"Liebe geht durch den Magen!" ist hier wohl die passendste Erklärung und das geht so weit, dass man einen bestimmten Geschmack einem Ereignis oder einer Person zuordnen kann.

Bei mir sind das die Kaspressknödel von meiner Mama, die sind unschlagbar und für mich einfach das beste Essen auf der Welt.


Bei Euch daheim ist es vielleicht der Schweinsbraten der Oma oder die Rindsrouladen, die bei Euch eine wohlige Stimmung auslösen.
Eigentlich auch ganz wurscht, wenn dieser Teller vor Euch steht und Ihr Euch wie im siebten Himmel fühlt.

Meine Mama sagt immer „Kaspressknödel gibt´s nur für den Bub“ aber damit Ihr auch mal in den Genuss der weltbesten Kaspressknödel kommt, gibt´s heute das Rezept.
Und glaubt´s es mir, die sind ein Traum, deswegen will ich Euch dieses Rezept auf keinen Fall vorenthalten.


Und das braucht´s dazu:

140        g             Semmeln von Vortag in Würfel geschnitten
1                           Zwiebel in Würfel geschnitten
2                           Knoblauchzehen gehackt
70          ml           Milch
20          g             Grünländer in Würfel geschnitten
30          g             Paladin in Würfel geschnitten
40          g             Roggenburger Bauernkäse in Würfel geschnitten
3           EL           Petersilie gehackt
2                           Eier
Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
                             
4             EL           Öl zum Braten
40          g             
 Butter  

Und so geht´s:   
                                                          
Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl glasig anbraten und zur Seite stellen.                        
Die Milch aufkochen, vom Herd nehmen und über die Semmelwürfel gießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun die Eier, den klein gewürfelten Käse, die Zwiebeln und den Knoblauch und die gehackte Petersilie unter die Masse kneten und alles für ca.15 Minuten ziehen lassen.


Mit feuchten Händen Pflanzerl formen und in Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten und mit Butter nachbraten.                                 
Tipp: Am besten schmecken die Kaspressknödel in einer kräftigen Rinderbühe oder, wie bei mir daheim, mit schaumiger Butter und Gurkensalat.


So und jetzt ab mit Euch in die Küche zum Nachkochen
und sagt Eurer Familie von Zeit zu Zeit, dass Ihr Sie lieb habt´s.

Bleibt´s brav, hungrig und lasst es im Fasching richtig krachen,
Euer
Alexander Reiter                                          


Samstag, 25. Januar 2020

Vom Zuckerjunkie zum Besser-Esser




Servus Ihr Lieben,

im Januar hab ich ja begonnen ein bisserl bewusster mit meiner eigenen Ernährung umzugehen, was leider bei mir bisher einfach immer zu kurz kam.

Ich hab dann angefangen Schokolade und Süßigkeiten zu streichen und auch auf Softdrinks gänzlich verzichtet, ließ mal das Fleisch sein, ernährte mich vegetarisch und fühlte mich täglich besser.
Allein diese kleine Umstellung reichte, um bei mir eine echte Veränderung auszulösen.


Ich verlor Gewicht, war aktiver und stellte fest, dass man auch echt viel Spaß mit einem vegetarischen Lebensstil haben kann.
Für mich eine große Sache, denn ich bin wirklich für gewöhnlich sehr fleischig unterwegs.
Ich hab das einfach mal ausgetestet und siehe da, ich kam damit ganz gut zurecht.


Ich werde nicht zum Veggie werden, doch werde ich in Zukunft einfach versuchen, bewusster zu essen.
Doch so leicht, wie es sich anhört, ist es dann auch wieder nicht.
Beim wöchentlichen Einkauf würde man sich wundern, wo überall Zucker enthalten ist, den man so gar nicht vermuten würde.


Fast alle Produkte in den Kühlregalen enthalten in irgendeiner Form Zucker oder Zuckerersatzstoff, Müsli wird damit angereichert, Getränke sowieso und auch in fast allen Fertigprodukten findet man übermäßig viel Zucker.
Und genau hier liegt Gefahr.


Denn wir merken es einfach nicht. Wie von selbst greifen wir ins Kühlregal und holen uns unseren Fruchtjoghurt, den zusätzlich gesüßten Orangensaft und unser Müsli.
Über den Tag gibt’s ne Cola, denn man glaubt ja, das Wörtchen Zero auf der Flasche macht`s besser.
Und weil es ja nur einer ist, gibt’s am Nachmittag einen schönen Schokoriegel am Schreibtisch.


Kaffee mit einem Löfferl Zucker, wird ja ned so schlimm sein.
Und am Abend fährt man noch kurz beim Fast Food Riesen vorbei, denn man macht`s ja ned jeden Tag und hat halt heute wirklich keine Lust zum Kochen.

Und, erkennt sich der ein oder andere wieder? Natürlich nicht, denn wir leben ja alle viel bewusster, klar.
Mein persönlicher Lieblingssatz im Januar war aber folgender, als ich am Wochenmarkt einkaufen war.

Hier unterhielten sich zwei Männer am Metzgereistandl:
I muas jetzt a bisserl was gegen mei Gewicht machen, hat der Doktor gsagt, woast scho, wegen meinem Diabetes.
Dann drink i hoid einfach beim Wirt a Hoibe mehra, dann brauch i nimma so fui essen.


Ja, der dauert ein bisserl, einfach mal setzten lassen und genießen.

Ich glaub ja auch nicht umsonst seit Jahren, dass wir demnächst alle aussterben werden, nicht allein wegen solcher Spezialisten.

Aber er gehört halt auch dazu, zum bunten Reigen derer, die jahrelang mit dem Kopf an der Heizung geschlafen haben.
Eigentlich erstaunlich, was wir alle uns so antun und es sofort wieder verdrängen.


Da fällt mir aber noch ein kleines Beispiel ein.
Ich war neulich eingeladen und als wir so am Kaffeetisch saßen, teilte die Hausherrin uns mit, dass ihr Kind wohl eine Aufmerksamkeitsstörung hätte. Der arme Kleine.

Ich habe mir angewöhnt da lieber den Mund zu halten, doch als wir ankamen, hatte der liebe Kleine eine Tüte Süßigkeiten im Zimmer liegen, eine große Flasche Softdrink daneben stehen und natürlich musste der liebe Kleine noch zwei Stückchen Kuchen essen.

Dass der (bald nicht mehr so) Kleine wie eine Rakete durch die Bude wuselte, war da kein Wunder, denn die Menge an Zucker hätte wahrscheinlich ausgereicht, um ein Pferd zum Diabetiker zu machen.Wer da wohl die Störung hat.

Es geht aber nicht darum, alles zu verteufeln und zu verbieten, doch sollten wir uns echt mal vor Augen führen, was wir da so täglich in uns hineinschieben.
Noch nie in der Menschheit waren Lebensmittel so leicht zugänglich wie jetzt, doch müssen wir uns auch damit befassen, was und wie viel wir essen.


Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er sein will.
Zuckerjunkie oder ein "Besser Esser".

Ich für meinen Teil fühl mich pudelwohl und echt gut damit, meiner Waage zu zuschauen, wie die Pfunde purzeln. Ich fühl mich gesünder und aktiver.
Jeder ist hier seines Glückes Schmied, ich merke, mir fehlt es an nichts, ich habe meine Ernährung nur umgestellt, doch spar ich mit Sicherheit nicht am Genuss.

Ich wünsch Euch viel Spaß auf Eurem Weg zum "Besser Esser",

Mit kulinarischen Grüßen,
Euer

Samstag, 4. Januar 2020

Einfach köstlich Abnehmen - so kriegt Ihr Euer Fett weg!



Servus Ihr Lieben,

zuerst einmal möchte ich es nicht versäumen, Euch allen ein gesegnetes neues Jahr zu wünschen und hoffe, dass Euer Start ins neue Jahrzehnt gut gelungen ist.



Doch wie in jedem Jahr hab ich auch diesmal wieder ein bisserl über die Stränge geschlagen, wenn ich meiner Waage Glauben schenken darf.



Und so versuch ich mal wieder ein bisserl was von den Kilos zu verlieren, die ich mir so einverleibt hab.

Aber was hätt ich auch machen sollen? Ihr kennt das sicher auch, die guaden Platzerl überall und dann gibt’s Raclette hier und Ganserl da und hie und da inhaliert man mal schnell einen Schokonikolaus und schwupp hat man ein paar Kilos mehr drauf.



Aber ich hab Hoffnung für mich und so hab ich mir mal vorgenommen a bisserl weniger Brot und Schoki zu essen, auf gesüßte Drinks und Alkohol zu verzichten und einfach mal ein paar Veggie Tage einzulegen.

Und das Abnehmen auch köstlich und kinderleicht sein kann, zeig ich euch heute.

Daher gibt es, passend zum Winter, geschmorten Weißkohl und Ackergold mit Feldsalat.



Damit das auch bei Euch daheim funktioniert, braucht Ihr folgendes:

Einen kleinen Kopf Weißkohl, Fingermöhren, Pastinaken, Topinambur, Trüffelkartoffeln, Süßkartoffeln, Sellerie, Agria Kartoffeln, Lauch, Schalotten, Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle, ein ¾ ltr. Gemüsebrühe, Kümmel, Knoblauch, Zitrone, Feldsalat sowie Agavendicksaft und weißen Balsamico.

Und so wird’s gemacht:



Am Anfang waschen und schälen wir unsere Gemüse. Aus den Schalen können wir uns im Anschluss gleich einen schönen Gemüsefond kochen, der uns später zum Aufgießen dient.

Sollte es ein bisserl mehr werden, umso besser, denn dann gibt’s noch ein schönes Tasserl Gemüsebrühe in den folgenden Tagen, das wärmt und ist gesund.



Sobald wir unser Gemüse geschält haben, scheiden wir es in möglichst gleichgroße Stücke und vierteln unseren Weißkohl.

Wenn Ihr das alles soweit erledigt habt, geht es auch schon los mit dem gemütlichen Teil.

Ab ins Reindl mit dem Gemüse, mit Olivenöl, Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt, leicht mit Gemüsefond untergießen und bei 160°C in den vorgeheizten Ofen bei Ober und Unterhitze für 35-45 Minuten garen lassen, bis das Gemüse schön weich ist.

Ab und an mit etwas Gemüsebrühe begießen und fertig ist das Ackergold.



Während wir warten, waschen und marinieren wir unseren Feldsalat mit etwas Agavendicksaft, weißem Balsamico, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz.

Dekorativ angerichtet und schon ist unser Schmankerl fertig.

Schlemmen mit einem guten Gefühl im Bauch und einem Lächeln auf den Lippen, wenn es auf die Waage geht.

Doch was am Wichtigsten ist, ist der Geschmack, denn der ist einfach wunderbar.



Und zumindest bei mir muss es nicht immer Fleisch sein, denn auch Gemüse kann so sexy sein und lässt das ein oder andere Pfund schmelzen.

In diesem Sinne, bleibts brav,

Euer

Alexander Reiter