Sonntag, 1. März 2020

Einfach köstlich in die Fastenzeit!




Servus Ihr Lieben,
bei den meisten von uns ist ja zugegebenermaßen die Fastenzeit nicht mehr so wichtig. Wenn man einen Münchner fragt, was er während der Fastenzeit macht, antwortet der wahrscheinlich: Starkbier trinken.
Die Fastenzeit im christlichen Sinne geht leider vielerorts immer mehr verloren.


Dabei gibt es wirklich mehr als genug Gründe, sich auch ab und zu ein bisserl einzuschränken.
Ein bisserl weniger Fleisch, Alkohol, a bisserl weniger Zucker oder warum nicht mal versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören.


All das tut uns gut und gibt unserem Körper mal wieder die Möglichkeit ein bisserl dem täglichen Raubbau entgegenzuwirken.
Ich finde die Fastenzeit gut, nicht nur kulinarisch, denn sie beginnt ja mit dem Fischessen am Aschermittwoch und dafür bin ich eh immer zu haben. Auch in der Fastenzeit hat keiner gesagt, dass man sich Selbst-kasteien soll. Es gibt nämlich eine Menge Möglichkeiten, sich die Fastenzeit schmackhaft zu gestalten.


Und für alle von Euch, die sich hie und da mal ein schönes Fastenschmankerl machen wollen, gibt’s natürlich heute auch ein kleines, einfaches Rezept:
Ein Fasten- Gröstl mit Gemüse und Spiegelei

Und des braucht Ihr dafür:

200g Neue Kartoffeln (gekocht mit Schale)
200g Violette Trüffelkartoffeln (gekocht mit Schale)
100g Fingermöhren (gekocht)
50g Egerlinge
50g Kräuterseitlinge
2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
4 Eier
Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer aus der Mühle
Radieserl und Kirschtomaten


Und so geht’s:

Ihr Lieben, jetzt wird es denkbar einfach, denn hier kommt der Geschmack von den guten Produkten, die Ihr beim Gemüsehändler Eures Vertrauens aussuchen solltet.
Wenn das, wie bei mir, ein toller Gemüseprofi ist, könnt Ihr hier auch vorher probieren und Euch hier auch beraten lassen. Ich gehe hier immer zu Neylas feine Kost in Vaterstetten.
Bei uns die Nummer Eins, wenn es um Gemüse geht - bei Cagri und Vlora Basel ist auch immer eine gute Stimmung und die hausgemachten Schmankerl sind einfach der Hammer.
Da mach ich gern auch mal Werbung, denn das ist Lebensmittelhandel mit Herz.


Aber ich schweife ab, zurück zum Rezept:

Die Kartoffeln werden gekocht, halbiert und in Öl goldbraun angebraten. Dann die Schwammerln dazu und leicht mit braten lassen. Die Zwiebelstreifen und die Fingermöhren zugeben, kurz schwenken und fertig.
Jetzt könnt Ihr entweder, wie beim klassischen Gröstl, ein Ei unterrühren oder wie ich, Euch ein schönes Spiegelei machen und oben auf euer Gemüse geben.


Das Gemüse gut mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, gehacktem Thymian und Rosmarin darüber geben und, wie in meinem Fall, mit confierten Kirschtomaten und Radieserlscheiben vollenden.
Dazu gibt´s bei mir heute einen schönen Kräuter-Dip. Ihr könnt Euch aber auch je nach Gusto ein rassiges Tomatenpesto oder eine leichte Sauce dazu schmecken lassen.



Eigentlich will ich Euch damit nur zeigen, dass das Fasten nicht immer Kohlsuppe heißt und Ihr Euch ruhig auch trauen solltet, genussvoll zu Fasten.
Euer Körper wird es Euch danken und Eure Frauen wahrscheinlich auch, ich spreche da aus Erfahrung:-)

Ich für meinen Teil danke Euch für´s Lesen und wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen,

Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter



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